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Neuerscheinungen 3/2011

 

1. Trolle Rhodins underbara Cirkus värld

2. David L. Chapman, Patricia Vertinsky: Venus with Biceps

3. Serge Airoldi: Costumes du Cirque

4. Dick H. Vrieling, H. Linssen, G. Ross, H. v. d. Berg: Rancy

5. Henk van den Berg: Circus Heros in Holland

6. Jean-Robert Probst: Chicky

7. Lennart Strander: Mannen glasen

8. Eero Taivalsaari: Lumoava Sirkus Finlandia

9. Monica Connell: Flying High. New Circus inm Bristol

10. Susanne Allgeier: Theater spielen mit dem Hund

11. John Peter Jones: The Flying Zedoras

12. Roland R. Berger: Harlekinade

13. Tiffany Kudrass: Entertainment total

14. Gunnar Schmidt: Weiche Displays. Projektion auf Rauch, Wolken und Nebel

Kinderbücher

15. Secco: Circus Domani

16. Francesca Cosanti: Der Feuerreifen

17. Ein Tag im Zirkus Bambotoni

18. Detlef Schneidawind, Helena Papendick: Maximilian und die wundersame Nacht im Zirkus Safran

19. Vroni Priesner: Grüngesicht

20. Markus Grimm: Fleckies Zirkus

Buchbeiträge

Peter Zinke: Josephine Baker und ihr Auftritt in Wien 1928


Trolle Rhodins underbara Cirkus värld

Kira förlag, Malmö 2011, 434 S., Abb., ISBN 978-91-91-979150-0-7, 345 SKr

 

Die Geschichte des Circus Trolle Rhodin und der Lebensweg seines Besitzers sind in diesem umfangreichen Band beschrieben. Beginnend mit dem Vater Brazil Jack beschreibt das Buch die Jugend Trolle Rhodins, die Gründung seines Zoo-Zirkus 1942, seine vielfältigen Aktivitäten, ob mit einer Eisshow in Island oder dem Wasserzirkus in der DDR. Seine Aktivitäten waren äußerst weitreichend, so gab es Gastspiele u. a. in der Sowjetunion, in Ungarn, Polen oder Rumänien. Umfangreich dargestellt ist seine Tätigkeit bei Ringling Bros. and Barnum  & Bailey, zuerst als Artist und später als Talentefinder in Europa. Das Buch schließt mit der Neugründung des Zirkus Brazil Jack in Schweden.

Zahlreiche Abbildungen - Privataufnahmen, Zirkusansichten, Artistenbilder und Plakate - bereichern den Band.

Auch für den des Schwedischen nicht mächtigen Zirkusfreund bietet der umfangreiche Bildteil viel Interessantes.

 

D. Winkler


David L. Chapman, Patricia Vertinsky: Venus with Biceps. A Pictorial History of Muscular Woman

Arsenal Pulp Press, Vancouver 2010, 359 S., Abb. , ISBN 978-1-55152-370-5, 27,95 $

 

Die muskulösen Körper von Bodybuilderinnen werden teils mit Faszination und Bewunderung, teils mit Ablehnung betrachtet. Starke Frauen jedoch haben eine lange Tradition. In der Artistik, in der die Geschlechterrollen schon immer kaum eine Rolle spielten, waren Kraftathletinnen genauso gefragt und geschätzt wie ihre männlichen Kollegen. Auch in dem vorliegenden Buch über das Krafttraining und die Körperausbildung von Frauen spielen die Kraftartistinnen eine große Rolle: von Elise Serafina Luftmann über Athleta, Sandwina, Les Leandros bis zu Lilian Leitzel. Neben Einführungstexten besteht das Buch vor allem aus Fotos und deren Erklärungen – ein bildlicher Streifzug durch die Geschichte der starken Frauen.

 

Gisela Winkler

 

 

 

Serge Airoldi: Costumes du Cirque.

Éditions du Rouergue, Arles 2011, 129 S., Fotos, ISBN 978-2-8126-0221-4, 25.- €

 

Der Band gibt einen Überblick über die Entwicklung des Artistenkostüms. Die Darstellung ist nach Genres gegliedert. Das erste Kapitel stellt die Kostüme der Reiterei und bei Freiheitsdressuren, aber auch des „Monsieur Loyal“ vor. In weiteren Kapiteln werden Luftnummern, Raubtierdressuren und Clowns behandelt. Dabei werden sowohl historische als auch neuzeitliche Kostüme vorgestellt. Das Schlusskapitel gilt der gegenwärtigen Entwicklung, u. a. im Cirque du Soleil und in der Szene des „Nouveau Cirque“.

Der Band ist mit vielen, teils farbigen Bildbeispielen, fotografiert von Philippe Salvat, illustriert.

 

D. Winkler


Dick H. Vrieling, Herman Linssen, Guido Ross, Henk van den Berg: Rancy. Noblesse Oblige

GIO-Verlag/Holland Circus Herten 2011, 119 S., Abb., 50.- €

 

Der Cicus Rancy gehörte zu den bekanntesten Zirkussen Frankreichs. Der Band dokumentiert die Geschichte dieses Unternehmens anhand von zahlreichen Fotos, Werbematerial und Zeitungs­ausschnitten. Besonders interessant sind die vielen historischen Abbildungen von Darbietungen, Zirkusgebäuden, Programmheften und Plakaten, die vor allem aus der Sammlung von Herman Linssen kommen.

Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die Geschichte dieses Zirkus.

 

D. Winkler

 

 

 

Henk van den Berg: Circus Heros in Holland

Holland Circus, Oss 2011, 63 S., Fotos, 25.-

 

In den Jahren 1966 und 1969 gastierte der italienische Circus Heros der Familie Togni in den Niederlanden.

Henk van den Berg hat im vorliegenden Buch beide Tourneen dokumentiert und dazu viele Fotos, sowohl Außenaufnahmen als auch von Darbietungen (zum großen Teil in Farbe), Werbematerial, Zeitungsausschnitte u. a. zusammengetragen und damit die beiden Gastspiele dokumentiert.

 

D. Winkler


Jean-Robert Probst: Chicky. Wie Eugen Altenburger seinen Bubentraum verwirklichte und Clown

beim grössten Circus von Europa wurde

Deutsch von Filip Vincenz

Zürich, Limmat Verlag 2011, 166 S., Fotos, ISBN 978-3-85791-626-7, 26,50 €

 

Sind die Mexikaner für ihre Flugtrapeznummern bekannt und die Deutschen stolz auf ihre Traditionen in der Raubtierdressur, so hat die Schweiz zahlreiche weitweit berühmte Clowns hervorgebracht. Zu ihnen zählt auch Eugen Altenburger, besser bekannt als Chicky. Er stammt aus einem kleinen Ort in der Nähe von Rapperswil, wo der Junge bei den Knies die Zirkuswelt kennenlernte und u. a. mit den Kindern des Clowns Polo Rivel Freundschaft schloss. Damit war der Grundstein für seine spätere Clownkarriere gelegt. Statt als Malerlehrling bei seinem Onkel anzufangen, schloss er sich der Arena Bühlmann an. Als „Mädchen für alles“ lernte er die harten Seiten des Artistenberufs kennen und verfolgte trotzdem unbeirrt sein Ziel, Clown zu werden. Es brauchte noch viele Jahre bis zum Weltruhm, aber er schaffte es. Mit seinen Partnern Bruno Stutz und dessen Frau Paty war Chicky über viele Jahrzehnte erfolgreich in den Manegen der Welt, so bei Knie und Krone. Ihr berühmtestes Entree war der Zerbrochene Spiegel. Anfang 2004 nahm Chicky nach sechzig Jahren im Zirkus Abschied von der Manege.

Das Leben dieses Clowns wird porträtiert von dem Journalisten Jean-Robert Probst, der schon mehrere Bücher über den Zirkus veröffentlicht hat. Natürlich sind in dem Buch auch zahlreiche Fotos aus Altenburger-Chickys Karriere zu finden.

 

Gisela Winkler

 

 

Lennart Strandner: Mannen glasen

Cirkulära Smaskrifter Nr. 31

Cirkusakademien, Stockhil, 2011, 28 S., Abb., 100 SEK

 

Im neuen Heft der von der schwedischen Zirkusakademie herausgegebenen Schriftenreihe hat Lennart Strandner die Biografien schwedische Trapezartisten, die auf Gläsern balancierten, zusammengestellt.

Aufgenommen wurden Mr. Knuth (Knut Hoffmann), Charles Jack Rivero (Jack Blumenfeld), Athos (Fritz Altenburg) und Garro del Monte (Gunnar Garman). Die Kapitel sind mit historischem Bildmaterial illustriert.

 

D. Winkler


Eero Taivalsaari: Lumoava Sirkus Finlandia. The enchanting Circus Finlandia

Oy Finnacirk AB, Mustio 2011, 95 S., Fotos, ISBN 978-952-92-8719-2, 29.-

 

In Finnland wurde die Zirkusszene über lange Zeit von den Gastspielen ausländischer Zirkusse bestimmt. Das änderte sich, als Carl-Gustav Jernström 1976 seinen Sirkus Finlandia eröffnete, der seitdem dieses nördlichste europäische Land bereist. Er absolviert trotz der schwierigen Witterungsver-
hältnisse von allen nordischen Zirkusunternehmen mit rund 7.500 km die längste Tournee und gibt über 250 Vorstellungen. Wenn der Zirkus im April startet, müssen die Plätze noch vom Schnee geräumt werden. Anfang Oktober ist Saisonschluss in Helsinki, auch da manchmal vom ersten Schneefall begleitet. Das Buch von Eero Taivalsaari beschäftigt sich mit allen Aspekten dieses Zirkus: von seiner Entstehung, der Familie und den Artisten bis zur Technik und den Tourneen. Die zweisprachigen Texte (Finnisch und Englisch) sind relativ kurz gehalten, aber die zahlreichen Fotos sprechen ihr eigene, überzeugende Sprache.

 

Gisela Winkler

 

 

 

Monica Connell: Flying High. New Circus in Bristol

Tangent Books, Bristol 2011, 117 S., Fotos, ISBN 978-190647741-7, £ 14,99

 

In Bristol eröffnete 1986 mit „Fool Time“ die erste Zirkusschule in Großbritannien. Sie stand ganz im Zeichen des New Circus. Nach acht Jahren wurde „Fool Time“ abgelöst von „Circomedia“, aus beiden Einrichtungen gingen viele erfolgreiche Artisten und Zirkuslehrer hervor. Heute ist die Zirkusszene in Bristol charakterisiert durch eine ganze Reihe von Vertretern und Gruppen des New Circus und zahlreiche Crossover-Produktionen. Monica Connell hat eine große Zahl dieser Artisten fotografiert. In dem Buch stehen zu den eindrucksvollen Fotos die Aussagen der porträtierten Künstler zu ihrer artistischen Arbeit und zu ihrer Entwicklung. Eine Zeittafel im Anhang informiert über die Geschichte des Zirkus in Bristol. So ist ein überzeugender Einblick in dessen gegenwärtige Artistenszene entstanden. 

 

 

Gisela Winkler


Susanne Allgeier: Theater spielen mit dem Hund

KYNOS Verlag Dr. Dieter Fleig GmbH, Nerdlen 2010, 155 S., Fotos, ISBN 978-3-942335-05-8, 16,90 €

 

Die Autorin, Theaterpädagogin und Hundetrainerin, gibt in diesem Buch Anleitungen zur Dressur von Hunden für Aufführungen. Sie zeigt, wie man das Training konzipiert, die entsprechenden Requisiten auswählt und, das Wichtigste, wie es möglich ist, mit dem Hund durch Körpersignale, die für das Publikum  nicht erkennbar sind, zu kommunizieren. Es gibt auch Anregungen für den Aufbau kleiner Stücke. Die Ausführungen sind mit vielen Bildbeispielen belegt.

 

Dietmar Winkler

 

 

 

John Peter Jones: The Flying Zedoras

Arcady Press, Southchurch 2010, 26 S., Abb., 6 ₤

 

The Flying Zedoras waren Ende des 19. Jh. eine der bekanntesten Luftakrobatiktruppen, gegründet in den achtziger Jahren von dem Engländer John Salmon Jones. Sie traten u. a. mehrere Jahre bei Barnum and Bailey’s Circus auf. Johns Frau Mary wurde auch als „lebender Pfeil“ mit einer Todes­schussnummer bekannt.   

Das Bändchen erinnert an die Geschichte dieser Truppe, es ist mit einigen Fotos illustriert.

 

Gisela Winkler
Roland R. Berger: Harlekinade

Carpe Plumbum, Leipzig, Edition Linksrum, Hohen Neuendorf, Edition Schwarzdruck, Gransee 2011, unpag., farb. Abb.,  ISBN 978-3-935194-47-1, 48.- €

 

In der Rezeption des Zirkusthemas durch die Bildenden Künstler hat die Figur des Clowns, des Harlekins immer eine besondere Rolle gespielt – erinnert sei beispielsweise an die Werke von Pablo Picasso, Georges Rouault, Camille Bombois. Speziell der Clown oder Harlekin bietet ihnen die Möglichkeit der Identifikation, in ihm können sie ihr Alter ego erkennen.

Auch Roland Berger, Kunstpädagoge, Publizist und Grafiker, hat sich immer wieder mit dieser Figur beschäftigt, die alle Facetten spiegeln kann: von überschäumender Heiterkeit, Schalk, Stolz bis zur Nachdenklichkeit und Melancholie. Er stellt seinen Harlekin, der eigentlich aus der Commedia dell’arte kommt, in die Welt des Zirkus, wo er balanciert, jongliert, zaubert und sogar ein Tänzchen mit dem Tod wagt.

Die 32 Bilder seiner „Harlekinade“ sind in 333 Exemplaren gedruckt von originalen Linolschnitten in ein bis drei Farben. Das verleiht ihnen einen ganz besonderen Reiz und macht sie zu Originalgrafiken. Es ist ein Buch sowohl für Zirkusfans wie Kunstliebhaber, denen es wärmstens empfohlen wird.

 

 

Gisela Winkler


Tiffany Kudrass: Entertainment total. Die Entwicklung neuer Theaterformen am Beispiel des Palazzo AVM Akademische Verlagsgemeinschaft, München 2011, 109 S., ISBN 978-3-86306-749-6, 34,90 €

 

In Ihrer Diplomarbeit vertritt die Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin Tiffany Kudrass die These, dass es seit 150 Jahren die Devise der Bühnenbetriebe sei, das totale Entertainment zu bieten, und sie kommt zu dem Schluss, dass das Varieté diesen Anspruch nicht erfüllen kann und deshalb heute funktionslos geworden sei. Sie untersucht zur Belegung ihrer These vor allem das Beispiel des Palazzo-Unternehmens. Den Hauptteil ihrer Arbeit nimmt die Entstehungsgeschichte des Varietés ein, hierbei stützt sie sich vorwiegend auf die Varietégeschichten von Moeller-Bruck, Ernst Günther und Wolfgang Jansen. Erst das letzte Viertel des Buches beschäftigt sich mit dem Begriff des Totalitären, des Prinzips der vollkommenen Unterhaltung. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass „eine subversive Kraft zur Eigendynamik des Varietés gehören muss, um überhaupt Spannung aufbauen zu können“ und dass mit dem Verlust des Dekadenzmoments, das den Reiz des Varietés ausmacht, aber „nicht mit einer moderneren Auffassung von Vollkommenheit in der Unterhaltungsbranche übereinstimmt“, das Varieté sich selbst vernichte. Das beste Beispiel für den Versuch eines totalen Entertainments sieht sie in der neuen Theaterform des Palazzo im Spiegelzelt, das eine Verbindung von hochwertiger Gastronomie und varietémäßiger Unterhaltung bietet. Dieses Konzept erklärt sie jedoch als prinzipiell gescheitert. Zu diskutieren wäre, ob das Palazzo bzw. das Dinervarieté überhaupt als neue Theaterform anzusehen ist – schließlich bildeten Gastronomie und Unterhaltung seit den Anfängen des Varietés eine Einheit. Völlig außer acht wird gelassen, dass gerade diese Form des Dinervarietés in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung genommen hat und durchaus erfolgreich ist, Doch auch die anderen Varieté­formen haben – zumindest in Deutschland – eine Wiederbelebung erfahren, was der These von Ende des Varietés nicht unbedingt entspricht. Bei einer Arbeit über das Palazzo hätte man zumindest eine Auflistung der aktuellen Unternehmen erwartet. Und dass Wodarz erst 1995 mit „Pomp Duck and Circumstance“ in den USA startete, stimmt natürlich nicht.

Die Arbeit hinterlässt einen recht zwiespältigen Eindruck, es scheint streckenweise so, dass die geschilderte Realität der aufgestellten These „angepasst“ wurde. Und eine kleine Anmerkung am Rande: Vor einer Veröffentlichung sollte die Interpunktion überprüft werden, es gibt da durchaus gültige Regeln.

 

Gisela Winkler

 


Gunnar Schmidt: Weiche Displays. Projektion auf Rauch, Wolken und Nebel

Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2011, 156 S., Abb., ISBN 978-3-8031-5180-3, 22,90 €

 

Die Projektion von Bildern auf Rauch oder Nebel hat eine besondere Faszination, der Effekt der atmosphärischen Lichtprojektion wurde und wird für unterschiedliche Zwecke genutzt. In der Vergangenheit bedienten sich Zauberkünstler dieser Erfindung, später war es die Werbeindustrie und heute ist es ein Mittel der Medienkunst. Der Medien- und Literaturwissenschaftler Prof. Gunnar Schmidt hat sich mit diesem Phänomen beschäftigt und dazu ein Buch veröffentlicht, das ganz sicher auf großes Interesse stoßen wird Die Rauchprojektionen im 18. Jh. wurden für Geistererscheinungen, Phantasma­gorien, genutzt und waren außerordentlich beliebt, Dabei wurden Bilder durch eine Laterna magica auf Rauch projiziert, eine frühe Form der Special Effects. Lange waren sie in Vergessenheit geraten, doch heute werden sie von Künstlern für Kunstaktionen eingesetzt. Die Wolkenprojektionstechnologien wurden Ende des 19. Jh. entwickelt und dienen vor allem der Medienkultur. Auch die Nebelbilder hatten ihren Ursprung in der Zauberkunst des 19. Jh., sie ermöglichten durch Doppelprojektion den Übergang von einem Bild zum anderen. Heute wird Kunst­nebel u. a. für das künstlerische Arbeiten mit Laser­strahlen eingesetzt.

Die Publikation widmet sich sowohl den historischen, technischen wie medialen und künstlerischen Aspekten dieser Effekte und gibt so einen umfassenden Einblick.

 

Gisela Winkler


Kinderbücher

 

Secco: Circus Domani

Bucher Verlag, Hohenems, Wien 2011, unpag., Ill., ISBN 978-3-99018-047-1, 18 €

 

Onkel Fridolin ist Clown beim Zirkus. Er lädt seinen Neffen Peter ein, der einen Sommer im Circus Domani verbringt.

Das Buch ist mit ganzseitigen Illustrationen versehen.

 

 

Francesca Cosanti: Der Feuerreifen

aracari verlag, Baar 2011, unpga., Ill., ISBN 978-3-905945-16-4, 14,90 €

 

Der Löwe hat bisher nur den Zirkus gesehen und möchte die Welt sehen. Er bricht aus und lernt viele Städte kennen, bis er endlich in seine Heimat Afrika kommt.

Die kurzen Texte sind mit großflächigen Illustrationen bebildert.

 

 

Sarah’s Kinderbuch. Ein Tag im Zirkus Bambotoni

Dr. Serge Zacher Verlag, Wiesbaden 2010, unpag.,Ill., ISBN 978-3-937638-20-1, 6,99 €

 

Sarah hat mit neun Jahren dieses Buch geschrieben und gezeichnet. Nach 20 Jahren  hat es Dr. Serge Zacher, dem PC angepasst, herausgegeben.

 

 

Detlef Schneidawind, Helena Papendick: Maximilian und die wundersame Nacht im Zirkus Safran

tangrindler Medienhaus, Hemau 2011, 59 S., Ill., ISBN 978-3-9810492-8-2, 12,80 €

 

Leon, der Sohn des Zirkusdirektors Safran, kommt in die Schulklasse von Maximilian. Die beiden freunden sich an und Maximilian lernt den Zirkus kennen. Eines Nachts erleben sie eine Nachtvorstellung mit allen Tieren, wie sie vorher noch nie jemand gesehen hat.

Die Geschichte wurde von Helena Papendick illustriert.

 

 

Vroni Priesner: Grüngesicht

Buchecker Verlag, Treuchtlingen 2011, 118 S., ISBN 978-3-936156.24.9, 11,70 €

 

Der schüchterne Jacob hat über Nacht ein grünes Gesicht bekommen. Der Apotheker verordnet ihm fünf Tage Zirkusluft, und Jacob tritt mit dem Clown Alfredo in der Manege auf. Dort lernt er die Artisten kennen und freundet sich mit dem Mädchen Katja an. Es gilt viele Abenteuer zu bestehen, so die Suche nach den verschwundenen Eintrittsgeldern des Zirkus.

 

 

Markus Grimm: Fleckies Zirkus      

LOKOMOTION Verlag, Feldafing 2011, 78 S., Ill., ISBN 978-3-940508-25-6, 11,90 €

 

Das illustrierte Kinderbuch erzählt vom Zirkus Boogiliono, den der Marienkäfer Fleckie entdeckt. Er entschließt sich, mit dem Zirkus mitzufahren. Auch sein Freund Eich, das Eichhörnchen, muss mit. Die beiden erleben viele Abenteuer mit dem Zirkus und dessen Tieren.

 

D. Winkler

 


Buchbeiträge

 

Peter Zinke: Josephine Baker und ihr Auftritt in Wien 1928

in: nurinst 2010. Beiträge zur deutschen und jüdischen Geschichte

ANTOGO Verlag, Nürnberg 2010, S. 197 – 190

 

Der Autor untersucht die Auftritte Josephine Bakers im Ronacher und im Johann-Strauß-Theater in Wien im Jahre 1928 im Kontext mit nationalsozialistischen und deutschvölkischen Protesten gegen die Auftritte Josephine Bakers.