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Literaturinformation
eingestellt am 01. September 2011
- das waren die im VEB Zentralzirkus/Staatszirkus zusammengefassten Unternehmen Aeros, Barlay/Olympia/Berolina und Busch sowie die privaten Lizenzzirkusse. Ihre Programme waren in all den Jahren überaus beliebt,
das hohe Können der Artisten international anerkannt. Die offizielle
Kulturpolitik konnte allerdings wenig damit anfangen, da es einen »sozialistischen
Salto« nicht gab. Manches lief im VEB Zentralzirkus nicht viel anders,
manches aber doch ganz anders als in anderen volkseigenen Betrieben. Der
Autor Dietmar Winkler beleuchtet alle Aspekte der Geschichte des
DDR-Zirkus von 1945 bis 1990 ausführlich. Er berichtet von Artisten und
Zirkuspfarrern, Clowns und Direktoren, Eintrittspreisen und Eisbären,
Elefanten und Honoraren, Kulturpolitik und Parteisekretären, Ökonomie
und Provisorien, Renten- und Reiseregelungen, Skandalen und
Steuerproblemen, Subventionen und Technik, Tourneen und Verwicklungen -
und das alles anhand außerordentlich vielfältiger Quellen. Entstanden
ist ein Buch, das als Standardwerk jedem Zirkusfreund eine Fundgrube an
Fakten bietet und zudem nebenbei eine der vielen Nischen im normalen
DDR-Alltag beschreibt. Nicht nur Zirkusliebhaber werden ihre Freude an
diesem Kompendium von spannenden und unglaublichen, gewöhnlichen und
dennoch wirklich geschehenen Geschichten aus der DDR haben. Erscheint
Anfang November 2009 Paperback
, 636 Seiten mit Fachwortlexikon und Register, 180 Abbildungen in s/w ISBN
978-3-935194-30-3 Edition Schwarzdruck, 36 Euro Anfragen
an winkler@circusarchiv.de
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